Medien

Neue Ergebnisse wissenschaftlicher Langzeitstudien
SONNE IST GESUND!

Sonnenbankgegner werden wohl umdenken müssen: Moderne Sonnenbänke erhöhen nicht das Risiko, an einem Melanom zu erkranken. So das Ergebnis der aktuellen Studie »Exposure to sunlamps, tanning beds and melanoma risk« des renommierten Boston University Medical Centers vom April 2008. Bei der aktuellen Studie mit über 1.000 Probanden konnte keinerlei Zusammenhang zwischen dem verstärkten Auftreten des schwarzen Hautkrebses und der Nutzung von Sonnenbänken festgestellt werden.

(...) Selbst bei häufiger Nutzung, so heißt es weiter in der neuen US-Studie, werde das Hautkrebsrisiko nicht gesteigert. (...) Richtig eingesetzt und wohldosiert ist das Sonnenlicht nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sondern man kann darüber hinaus auch die gesamte Bandbreite an biopositiven Wirkungen des Sonnenlichts genießen. Denn die UV-B-Strahlen des Sonnenlichts sind verantwortlich für die Vitamin-D-Produktion im Körper und können so nachweislich das Risiko für verschiedenste Krebserkrankungen wie Brust-, Prostata-, Dickdarm- und Lymphknotenkrebs erheblich senken.

Fitness Management International 06/08

Gefahrlos braun werden
DER SCHEIN TRÜGT

(...) Wenn Sie die Sonne allzu gewissenhaft meiden, setzen Sie sich womöglich deutlich größeren Gefahren aus. Ihre ultravioletten Strahlen werden gebraucht, um Vitamin D zu bilden. Ein Mangel daran schwächt nicht nur die Knochen, sondern auch das Immunsystem. Das kann gefährliche Folgen haben. So gilt es als sicher, dass mindestens 12 Krebserkrankungen – darunter Darm-, Prostata- und Brustkrebs – eng mit dem Mangel an Sonnenlicht zusammenhängen: Je weniger man
abbekommt, desto größer ist das Risiko. Dasselbe gilt für multiple Sklerose. In allen Fällen betrachten Experten Vitamin-D-Mangel als Krankheitsursache. Der wurde lange für ein Problem gebrechlicher Menschen und verschleierter Frauen gehalten, doch Untersuchungen zeigten, dass er auch unter jungen, mobilen Menschen verbreitet ist.

„Die Empfehlungen zu Sonnenschutz und Hautkrebsvorsorge müssten überarbeitet werden, um eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung zu
garantieren“, schreibt Professor Jörg Reichrath, leitender Oberarzt der Dermatologie im Uniklinikum des Saarlandes in Homburg, in einem Übersichtsartikel des Fachblatts »Experimental Dermatolog«. Getan hat das bislang niemand. (...)

MEN’S HEALTH 06/2008

DAS UNTERSCHÄTZTE SONNENVITAMIN

(...) In diesem Zusammenhang ist auch das gestiegene öffentliche Bewusstsein um die Risiken des Sonnenbadens problematisch. Moderne Sonnenschutzmittel verringern das in der Haut produzierte Vitamin D um mehr als 98 Prozent. Um den normalen Bedarf an dem Mikronährstoff zu decken, sollten Menschen mit heller oder bronzener Hautfarbe in Nordamerika oder Europa im Sommer täglich ein ungeschütztes Sonnenbad von 5 bis 15 Minuten zwischen 10:00 und 15:00 Uhr nehmen.

(...) Nach den bisherigen Forschungsergebnissen scheint eine Kampagne zur Aufklärung der Öffentlichkeit über den umfassenden physiologischen Nutzen von Vitamin D dringend geboten. Eine einmütige Empfehlung über eine sinnvolle Sonnenexposition seitens der Ärzteschaft sowie ein klare Aussage über die optimale Tagesdosis und darüber, wie sie erreichbar ist, könnte dazu beitragen, den Gesundheitszustand weiter Teile der Weltbevölkerung wesentlich zu verbessern.

Spektrum der Wissenschaft, Juli 2008

 

Top Sonnenstudio logo

Top Sonnenstudio

Rütiweg 93
3072 Ostermundigen-Rüti, CH

Kontaktieren sie uns

Hotline 079 262 71 11
Email: info@top-sonnenstudio.ch

Öffnungszeiten

365 Tage im Jahr für Sie geöffnet
08:00 - 22:00 Uhr